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Reise 2012

21. Feber 2012


Beautiful Maui….

30 Meilen lang und bis zu 2000 Meter tief ist der Alenuihaha Kanal, die berüchtigte und gefürchtete Passage zwischen Big Island und Maui. Die Wettervorhersage lautet 9 Knoten aus Ost und so laufen wir unter Maschine gemütlich frühmorgens unserem neuen Ziel entgegen. Ich liege mit Kreuzschmerzen darnieder und merke nicht einmal, dass Hannes nach kürzester Zeit alle Segel gesetzt hat. Der Wind frischt auf: die üblichen Tradewinds blasen mit 35 bis 40 Knoten durch diese Düse zwischen Big Island und Maui! Mein Kapitän ist wieder einmal Einhandsegler und in seinem Element. Ich sehe stundenlang nichts von ihm und würde mir richtig Sorgen machen, hörte ich nicht zwischendurch diese jauchzende Stimme, welche lautstark die Geschwindigkeitsanzeige des GPS dokumentiert:“…..8, 8,5…9,…yeahh 9,7 Knoten über Grund!!“

Maui: Wir bekommen eine Mooring des Lahaina Yachtclubs und liegen direkt vorm sehr überfüllten, winzigen Hafen. Er ist zum Bersten voll mit Ausflugsbooten, alles wird angeboten: ob Whalewatching, Schnorchelausflug nach Molokini, zum Tauchen oder einfach zum Seglen auf einer alten Americas Cup Yacht, der America 2. Hier im ehemaligen Walfänger- und Plantagenstädtchen bemüht man sich zwar die einstige Idylle des Örtchens zu bewahren, wir sind aber der Meinung, dass dies nicht recht gelingt. Zu viel Kommerz wird betrieben, zu geschäftig und touristisch wirkt das alles auf uns.
Nachdem uns der LYC noch Steve und Victoria vorbeischickt, um unsere Mooring zu kontrollieren, mieten wir uns ein Auto, um die zweitgrößte Insel des Archipels auf diesem Weg zu erkunden.

Wir fahren im Jeep in Richtung Norden, sehen spektakuläre Buchten tief unter uns und gelangen dann nach Paia. Hier beginnt die berühmte Road to Hana, die über 600 Kurven und 56 einspurige Brücken beinhaltet und nichts für zart besaitete Autofahrer ist. Die kurvenreiche Straße führt uns durch ein Regenwaldgebiet, wo kaskadenartig größere und kleinere Wasserfälle stufenförmig ins Meer hinabfallen.
Den Kampf um die Zersiedlung Hanas haben die Einheimischen gewonnen und erfolgreich haben sie sich auch die hawaiianische Kultur erhalten. Das verschlafene Nestchen Hana hat etwas Idyllisches und Liebenswertes – inmitten dem Land, das die Zeit zu vergessen haben scheint….

Auch dem Haleakala Nationalpark statten wir einen Besuch ab. Wieder einmal sind wir auf über 3000 m Höhe, dieses Mal aber ist es eisig kalt und eine dichte Nebelwolke hüllt uns ein. Wir sehen kaum etwas von der unberührten Natur, keine Nene`s und auch nicht all die anderen vom Aussterben bedrohten Tiere, die es hier noch geben soll. Einzig viele Mungos huschen über die Straßen….

In 2 Tagen soll das Wetter passen und wir können weiter, Molokini Island steht auf dem Programm. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn selbst die Einheimischen preisen Molokini als DIE unberührteste und schönste Insel hier in der hawaiianischen Kette….

Maui - Somewhere over the Rainbow....

06. Feber 2012


World Championship und Sportfishing in Kona

Seit beinahe 2 Wochen liegen wir in dem kleinen Sportfischhafen Honokohau Harbor im Kona County. In Kauilua Kona findet jährlich der älteste und bekannteste Ironman statt. Qualifizierte Athleten aus aller Welt bewältigen hier unter äußerst schwierigen Bedingungen 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und abschließend noch schnell mal 42,195 km Laufen. Am Ankerplatz konnte ich schon vor Sonnenaufgang Badehauben bei ziemlichem Wellengang vor unserem Bug hin und herflitzen sehen – Respekt den vielen Sportlern, die das ganze Jahr über fleißig für dieses Event trainieren!

In unserem Small Boat Harbour gibt es Wettkämpfe anderer Natur. Hier laufen täglich schon vor Sonnenaufgang die Sportfischer aus dem Hafen, um nachmittags ihre gigantischen Fänge neben Cayenne abwiegen zu lassen. Es ist die Jahreszeit für die ganz große Beute, erfahren wir von den Einheimischen. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es zusätzlich eine Competition. Der Rekord 2012 liegt bereits beim Blue Marlin bei 1040 Pfund – das sind 472 Kilo!
Da diese riesigen Fische gleich hier vor Ort zerlegt werden, überrascht es uns nicht, dass täglich ein ca. 4m langer Tigerhai im Hafenbecken vorbeischaut, um zu sehen, ob er nicht was Fressbares findet…

Einen sehr interessanten Ausflug machten wir in den Puùhonua O Honaunau Nationalpark. Ein historischer Platz mit archäologischen Stätten und Tempelplattformen. Bis zum frühen 19. Jhdt. konnten Hawaiianer, die ein Gesetz brachen, hier Zuflucht suchen. Ein Priester konnte sie freisprechen und so war es ihnen möglich dem sonst sicheren Tod zu entkommen. Außerdem war diese Stätte die Heimat großer und mächtiger Häuptlinge.

Das Pacific Tsunami Museum erinnert an die schrecklichen Erdbeben in den Aleuten und in Chile, die einen Tsunami auslösten und bei dem viele Menschen hier starben. Heute verfügt Hawaii über das modernste Tsunami Warnsystem der Welt. Das bringt mit sich, dass die Menschen trotz einer erhöhten Gefahr ruhig schlafen können….

Blick von unserem Ankerplatz...

29. Jänner 2012


Dem Himmel ganz nah…

Der schlafende Vulkan Mauna Kea ist ein sehr spezieller Platz auf dieser Welt und deshalb verdient er auch einen ganz eigenen Logbucheintrag.
Er ist nicht nur der höchste Berg der Erde, gemessen vom Meeresboden 10.205 m, sondern beherbergt auf seinem Gipfel eines der bedeutendsten Observatorien der Gegenwart.

Wir mieten uns ein Auto und machen uns schon frühmorgens auf den Weg diese Teleskope, die von Institutionen aus 11 Nationen betrieben werden, in 4200m Höhe aufzusuchen.
Einige Stunden fahren wir auf breiten, sehr schönen Asphaltschnellstraßen durch unbewohntes Gebiet. Keine Häuser, keine Rinderherden, nicht mal einen Starbucks gibt es in diesen kargen Steppen, wohl aber hat die Army ein ziemlich großes Trainingslager aufgeschlagen.

Der „weiße Berg“ wie der Mauna Kea auch genannt wird, ist im Gegensatz zu den anderen Vulkanen auf Hawaii – dem Mauna Loa, Hualalai und Kilauea, - momentan nicht aktiv und sein Alter wird auf eine Million Jahre geschätzt.

Wir besuchen die Visitor Information Station und erhalten die Erlaubnis bis zum Gipfel zu fahren. Zur Zeit gibt es fast keinen Schnee und mit unserem Allrad Jeep ist es kein Problem auf den Kies und Schotterwegen bis in diese schwindelerregende Höhe zu gelangen. Die Luft wird immer trockener und die Jungs von der Army können einem richtig leid tun: bepackt mit ihrem Marschgepäck schleppen sie sich mühsam zu Fuß bis zum Gipfel!

Der Himmel ist strahlend blau, die Erde braunrot, hin und wieder ein weißes Fleckchen Schnee und da sehen wir sie: die berühmten Teleskope der größten Sternwarte der Welt!
Mit dem Gemini North könnte man zB von Los Angeles aus die Schlagzeilen einer Zeitung in New York lesen!!! Doch einzig eines der beiden Keck Teleskope ist geöffnet. Es ist sehr kalt und kaum haben wir uns einige wenige Schritte vom Auto entfernt, schnaufen wir wie nach einem Marathon. Die Luft ist sehr dünn hier oben und nicht nur Hannes ringt um Luft…

Aber gerade diese Bedingungen machen den Standort ideal für den Betrieb dieses Observatoriums. Der Gipfel liegt meist über den Wolken und es gibt eine Vielzahl von klaren Nächten und die dünne und extrem trockene Luft gibt die Voraussetzungen für die Infrarotastronomie…

Lange genießen wir diesen atem(be)raubenden Anblick und dann entschließen wir uns über die Südostseite Hawaiis nach Hause zu fahren. So können wir noch nach Sonnenuntergang den aktiven Kilaulea besuchen, deren aktuelle Eruption bereits seit 1983 andauert. Hier hat die Vulkangöttin Pele ihren Sitz und der Mythos um die Götter der alten Hawaiianer fesselt auch uns und wir haben das Gefühl, dem Himmel und seinen Wesen hier oben besonders nah zu sein….

Mauna Kea Observatorium

21. Jänner 2012


Auf den Spuren großer Abenteurer…19°28´555N und 155°55`241W

Eines der schönsten Naturschauspiele auf dieser Welt, soll ja das Beobachten eines Lavaflusses in einer sternklaren Nacht, vom Segelboot aus sein. So lichten wir unseren Anker in der Bucht von Hilo und verabschieden uns schweren Herzens von der uns gar nicht mehr fremden Stadt und dem atemberaubenden Mauna Kea, den wir täglich bewundern konnten.
Leider war es uns nicht vergönnt dieses Naturereignis während unserer Fahrt um die Südspitze Hawaiis zu erleben, aber die mondlose Nacht entschädigte uns mit einem Sternenhimmel, wie wir ihn selten zu sehen bekommen. Bevor wir in der historischen Kealakekua Bay einlaufen, wo Cpt. Cook 1778 seinen Landfall bei seiner dritten Pazifikreise machte, schlafen wir eine Nacht in der Honomalino Bay, in der viele winzige Delphine stundenlang neben Cayenne herumtollten.

Vor dem Denkmal, das an die tragischen Ereignisse erinnert, wie Cpt. Cook 1779 sein Leben hier lassen musste, herrscht Ankerverbot. Doch einige nette Taucher geben uns den Tipp es auf der Südseite der Bucht zu probieren, was wir auch spontan machen. Der Ankergrund ist sehr gut und die Bucht für die vorherrschende Wetterlage ideal. So können wir einen tollen Ausflug an Land machen und die herrliche Umgebung erkunden. Die Einheimischen sind sehr nett, besonders der kleine schokoladeverschmierte Bengel, der sich sofort interessiert unser Dingi ansieht, hat es mir angetan. Es seien Spuren von hervorragendem Schokoladeeis, welches man hier im Ort im Eisgeschäft zu kaufen bekäme…. Na – dann mal los auf die Suche nach der Delikatesse….

Wir marschieren ziemlich lange bergauf, bekommen die Kirche und traumhafte Villen zu sehen, kommen an leeren Apfelständen vorbei, sehen Kakteen die 6-7 Meter hoch in den Himmel ragen, einen tollen schwarzen Sandstrand, erleben wieder einmal mehr einen pittoresken Sonnenuntergang und selbst hübsche Hawaiianerinnen im Bikini schlendern vorbei, aber von einem Eisgeschäft keine Spur….

Bei Einbruch der Dunkelheit wollen wir uns auf unser Schiffchen zurückziehen, da sehen wir, dass dieser Schokoladenhäuptling mit seinen 2 Freunden unser Dingi geentert hat. Sie scheinen viel Spaß damit zu haben, aber als wir die Leinen los machen und ankünden, dass wir die drei jetzt schnappen würden und mit auf unser Segelschiff verschleppen wollten, da wurde aus dem überschwänglichen herzlichen Lachen doch ein etwas verzagtes fragendes Lächeln….;-)

Am nächsten Morgen fahren wir mit unserem Dingi quer durch die Bucht zum Monument des Kapitän James Cook. Es ist 10 Uhr vormittags und etliche Kanufahrer sind bereits hier, viele Schnorchler tummeln sich im glasklaren Wasser und 2 überfüllte Katamarane haben ebenfalls gerade an einer Boje festgemacht…

Schnell werden ein paar Fotos gemacht und dann düsen wir auch schon wieder in Richtung Cayenne davon. So viele Touristen, da fühlen wir uns gar nicht mehr wohl…. Doch die Bay hat etwas mystisches, etwas besonderes….alleine der Gedanke, dass hier vor über 200 Jahren der große James Cook mit seinem Schiff vor Anker ging, unter ganz anderen Bedingungen, als wir die heute haben, lässt uns mit größtem Respekt an ihn und seinesgleichen denken…..

Cpt. Cooks Monument

Auf den Spuren großer Abenteurer...

14. Jänner 2012


Vulkane, Regenwälder und schwarze Lavastrände

2 Wochen sind wir nun schon auf dieser wunderschönen, vielseitigen Insel und es kommt mir vor, eben erst angekommen zu sein. Die Zeit scheint hier noch schneller zu vergehen, als sonstwo auf der Welt.
Viel, sehr viel haben wir bereits unternommen und gesehen. Vorwiegend sind wir mit unseren Bikes unterwegs. Die Infrastruktur ist einfach gemacht hierfür, überall gibt es breite Fahrradwege und sogar in die Busse kann man die Fahrräder mitnehmen und quer durch Big Island kutschieren.

So sind wir eines Tages schon um halb vier Uhr morgens zum Busbahnhof unterwegs gewesen, um in den Vulkannationalpark zu fahren. Dort waren wir die ersten Besucher und wanderten schon um halb sieben Uhr bergauf und bergab zu den Kratern des Mauna Loa, konnten einen imposanten Sonnenaufgang erleben und die Dämpfe aus der schwarzen Erde bestaunen…. Wir waren auf 1300 m Höhe und es war eisig kalt und nach etlichen Stunden da oben wollten wir nur noch runter ins Tal, wo es Badetemperaturen hatte. Da der Bus erst abends in Richtung Hilo abfahren sollte, entschlossen wir uns kurzerhand die 50 km mit dem Drahtesel anzutreten. Natürlich ging es fast die ganze Zeit bergab und so war es eigentlich gar nicht so anstrengend. Wir fuhren an Kaffeeplantagen Macadamiafarmen vorbei, kehrten in Orchideengärten ein und genossen Kaffee im Vulcanovillage….

Wir sind auf der Ostseite der Insel und hier gibt es wesentlich mehr Niederschläge als im Westen. So gibt es hier auch traumhafte Regenwälder mit üppigster Vegetation und sehenswerte Wasserfälle. Der Rainbow Waterfall liegt ganz in der Nähe von Hilo und auch dem Astronomie-Center statteten wir einen Besuch ab. All diese Touren machten wir natürlich mit dem Fahrrad und auf dem Heimweg in die Radio Bay durchquerten wir noch den Liliuokalani Park mit seinen riesigen Banyabäumen, Yuccapalmen und den schwarzen Lavastränden.

Natürlich sind wir auch regelmäßig am Farmersmarket in Hilo vertreten. Papaya und Ananas gibt es neben violetten Kartoffeln und Babybananen, Lycheesorten, die ich noch nie vorher gesehen, geschweige denn gegessen habe und überall Blumen, Blumen, Blumen….

Wir sind jetzt schon verliebt in Hawaii. Morgen werden wir die Radio Bay verlassen und über die Südseite auf die Westseite der Insel fahren. Captain Cooks Bay wartet auf uns und dann steht der touristische und idyllische Ort Kona mit seinem berühmten Kaffee am Programm….

Hilo Farmersmarket

1. Jänner 2012


ALOHA HAWAII....


Das leise Brummen des Motors weckt mich und ich krabble schlaftrunken aus meiner Lotsenkoje. Es ist 4:00 morgens und stockfinstere Nacht. Routineblicke ans AIS, das GPS und den Plotter zeigen mir, dass alles im grünen Bereich ist.

Meine Augen schweifen in die Ferne, sie müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen – da sehe ich es:
Das Sternbild ORION glasklar erkennbar mit seinen drei Königen und darunter einen unwirklichen hellen Lichtschein….eine Fata Morgana?
Plötzlich bin ich hellwach und rücksichtslos schreie ich lauthals:“Laaaaand in Sicht!!!“
Der Kapitän murmelt unbeeindruckt etwas Unverständliches, dreht sich um und versucht wieder einzuschlafen ….Hat er sie doch längst gesehen…die Insel…schließlich hielt er eben noch stundenlang Wache….

Nach 33 Tagen und 4286 Seemeilen erreichen wir am 1. Jänner 2012 um 10:00 Big Island / Hawaii.

Was für eine Reise! Beinahe unmöglich erscheint es uns das Erlebte in Worte zu fassen.
In diesen wenigen Wochen auf den unendlichen Weiten des Pazifiks übermannten uns die unterschiedlichsten Emotionen.
Unser Gefühlsleben fuhr Achterbahn….

Der nächtliche Himmel mit seinen funkelnden Sternbildern, dem Mond und den Sternschnuppen….

Unser „größtes“ Petri Heil, der Fang des 1,20 m Mahi Mahi, der glückliche 3 m lange Blue Marlin, der sich mit einem sensationellen Luftsprung vom Angelhaken befreien konnte oder der riesige Sailfisch, der sich ebenfalls mit einem doppelten Rittberger von uns verabschiedete….

Im frühen Morgengrauen der überfallsmäßige Angriff der ca. 100 Delfine auf den riesigen Fischschwarm, der 2 Tage lang Cayenne begleitete…

Die Belagerung der 13 Tölpel am Spibaum und der misslungene Versuch des Kapitäns einen von ihnen um Mitternacht mittels kräftigen Geschreies und splitternacktem Kriegstanz von unserem Windmesser zu verjagen….

All diese wunderbaren Eindrücke ließen Gefühle wie vollendete Glückseligkeit, prickelnde Aufregung und Dankbarkeit in uns aufkommen.

Daneben gebe ich ungeschminkt zu, gab es aber auch viele Momente der Angst, Furcht, Melancholie, Trauer, manchmal Wut und sogar Zorn. Wir spürten innige Liebe und das Gefühl der Zusammengehörigkeit, apathisches Hinnehmen des Nichtänderbaren, ein tief empfundenes Sein auf dieser Welt und die Demut vor der See und der Natur.

Einlaufen in die Radio Bay: Margarete und Peter von der Seatime warten schon seit Stunden und empfangen uns mit Signalhorn und Jubelrufen an der Pier. Wir werden mit Blumenkränzen geschmückt, bekommen Obst- und Gemüsekörbe geschenkt und es folgt eine tiefe, lange, innige Umarmung.
Wir sind zu Tränen gerührt – womit haben wir das verdient???
Nach dem MOET ist ein Mittagessen für uns vorbereitet und stundenlang halten sie geduldig unserem nicht endend wollenden Mitteilungsbedürfnis stand.

Hunderte E-Mails zeigen uns, wie viele Menschen in Gedanken bei uns waren. Wir sind überwältigt ob der großen Anteilnahme…

Unser größter Dank gilt aber unserem lieben Freund NORBERT von der SY Santina.
Unermüdlich hat er täglich nicht nur für uns, sondern auch für die Seatime, Wetterberichte geschickt. Neben ausführlicher Analyse der Vorhersagen gab es immer wieder auch aufmunternde Worte und vor allem das Gefühl: Wir sind bei euch, ihr seid nicht alleine da draußen…

Lieber Norbert, wir danken dir von tiefstem Herzen und ja – du bist bei uns gewesen – wir haben dich gespürt…täglich auf dieser wunderschönen, langen und anstrengenden Reise von Costa Rica bis nach Hawaii….

Hurtig gehts dem Ziel entgegen...